Monatlicher Nachthimmel

Sterne

Blicken wir an einem Aprilabend nach Norden, fällt besonders der markante Grosse Wagen auf. Zu dieser Jahreszeit erreicht er in den Abendstunden seine grösste Höhe, steht jedoch "auf dem Kopf". Verlängert man die Strecke zwischen den hinteren beiden Kastensternen etwa fünfmal Richtung Horizont, so trifft man auf den Polarstern.
Im Westen verabschieden sich die Wintersternbilder von der Himmelsbühne. Stier, Orion und Grosser Hund sind nur noch am frühen Abend gut zu sehen.
Hoch am Himmel zeigen sich die Konstellationen Fuhrmann, Zwillinge und Krebs. Sie haben jetzt eine sehr gute Position für astronomische Beobachtungen.
Im Süden steht momentan das sehr ausgedehnte, aber relativ unauffällige Sternbild der Wasserschlange.
Richtung Osten sind bereits die charakteristischen Sterne des Frühlings zu finden. Besonders sehenswert ist das sogenannte Frühlingsdreieck, das aus den hellen Sternen Spica in der Jungfrau, Arkturus im Bärenhüter (Bootes) und Regulus im Löwen aufgebaut ist.

Eine aktuelle Sternkarte für den Beobachtungsstandort Berg am Starnberger See können Sie online auf unserer Homepage hier abrufen.

Deep Sky Himmelsobjekte

Anbei eine Auswahl von Himmelsobjekten, die im aktuellen Monat mit Teleskopen beobachtet werden können:

    • M36/M37/M38: Offene Sternhaufen im Sternbild Fuhrmann, Entfernung ca. 4000 Lichtjahre
    • Eskimonebel NGC2392: Planetarischer Nebel im Sternbild Zwillinge, Entfernung: 2500 Lichtjahre
    • M35: Offener Sternhaufen im Sternbild Zwillinge, Entfernung: 2700 Lichtjahre
    • M44: Praesepe (Krippe), Offener Sternhaufen im Sternbild Krebs, Entfernung: 577 Lichtjahre
    • M67: Offener Sternhaufen im Sternbild Krebs, Entfernung: 3000 Lichtjahre
    • M65/M66: Galaxien im Sternbild Löwe, Entfernung: 35 Mio. Lichtjahre
    • M3: Kugelsternhaufen im Sternbild Jagdhunde, Entfernung: 34000 Lichtjahre
    • M51: Whirlpool-Galaxie im Sternbild Jagdhunde, Entfernung 27 Mio. Lichtjahre
    • M81: Spiralgalaxie im Sternbild Großer Bär, Entfernung: 12 Mio. Lichtjahre
    • M82: Spiralgalaxie im Sternbild Großer Bär, Entfernung: 14 Mio. Lichtjahre

Anmerkungen

Alle Zeiten sind in Sommerzeit (MESZ) angegeben und beziehen sich auf den Beobachtungsstandort Berg am Starnberger See. Auf eine Beschreibung der Planeten Uranus und Neptun wurde verzichtet, da diese nicht mit bloßem Auge zu beobachten sind.

Mond

Anfang März ist ein halb beleuchteter, zunehmender Mond am Himmel zu sehen. Die Fachbezeichnung für diese Phase ist "erstes Viertel". Warum nicht "erste Hälfte"? Die Erklärung ist einfach: Da wir nur eine Seite des Mondes sehen, und zu diesem Zeitpunkt nur eine Hälfte dieser Hälfte beleuchtet ist, sehen wir keinen halben Mond, sondern ein Viertel. Die Bezeichnung "erstes" besagt, dass es sich um einen zunehmenden Mond handelt. Am 8. März ist Vollmond. Der beleuchtete Erdtrabant beschert uns dann relativ helle Nächte, in denen kaum Sterne am Himmel zu erkennen sind. Ab dem 12. März zieht sich der Mond immer mehr vom Abendhimmel zurück und der dann dunkle Himmel kann wieder für ausgedehnte Beobachtungen von Sternen und anderen Deep-Sky-Objekten genutzt werden. Am 22. März ist schließlich Neumond.

Planeten

Der sonnennächste Planet Merkur ist Anfang des Monats kurz nach Sonnenuntergang mit bloßem Auge knapp über dem Westhorizont zu finden. Venus zeigt sich nach Sonnenuntergang als Abendstern ebenfalls am westlichen Himmel und ist nach Sonne und Mond das dritthellste Himmelsobjekt des Monats. Der rote Planet Mars erreicht am 3. März seine Opposition zur Sonne. Das heißt, die Erde steht zu diesem Zeitpunkt genau zwischen Sonne und Mars. An diesem Tag geht der Planet bereits vor 18 Uhr am Osthorizont auf. Der Gasriese Jupiter ist nur noch am Abendhimmel zu sehen und geht Anfang des Monats bereits kurz nach 23 Uhr unter. Die Aufgänge des Saturns finden immer früher am Abend statt. Mitte des Monats, bei seiner Opposition zur Sonne, zeigt sich der Planet schon vor 22 Uhr über dem Osthorizont.

Sterne

Direkt unter dem Polarstern und dem Kleinen Bären findet man in diesem Monat die Sternbilder Kepheus und Drache. Schwenkt man weiter nach Westen, fällt zunächst die W-förmige Struktur der Kassiopeia auf. In direkter Nachbarschaft kann man auch das Sternbild Perseus und die mit bloßem Auge erkennbaren Doppelsternhaufen h und Chi Persei erkennen.
Genau im Westen befindet sich der aufrecht orientierte Kopf des Stiers. Auffällig ist sein rotes Auge, der 65 Lichtjahre entfernte rote Riesenstern Aldebaran. Im Zentrum dieses Sternbilds befinden sich auch die Hyaden, ein V-förmiger Sternhaufen, der bereits ohne optische Hilfsmittel am Himmel sichtbar ist.
Auf dem linken Horn des Stiers ist ein weiteres auffälliges Sternbild förmlich „aufgespiesst“: Der Fuhrmann mit dem 42 Lichtjahre entfernten Stern Kapella. Mit einem Teleskop kann man in dieser Himmelsregion auch drei sehr auffällige offene Sternhaufen beobachten.
Weiter im Süden sind zwei dominante Wintersternbilder zu finden: Der antike Jäger Orion und der Große Hund. Unterhalb der charakteristischen Kette von drei hellen Sternen, den sogenannten Gürtelsternen des Orion, kann man schon mit bloßem Auge den Orionnebel erkennen. Diese rund 1300 Lichtjahre entfernte interstellare Gas- und Staubwolke ist eine Geburtsstätte von zahlreichen Sternen. Tiefer am Horizont strahlt der hellste Stern des Winterhimmels, die nur 240 Millionen Jahre alte Sonne Sirius im Großen Hund.
Etwas höher über dem Südhorizont sind drei Sternbilder des Tierkreises aufgereiht: Die Zwillinge mit den Sternen Kastor und Pollux, der Krebs mit dem prächtigen offenen Sternhaufen Praesepe und der Löwe mit dem über 70 Lichtjahre entfernten Stern Regulus.
Tief im Osten zeigen sich schon die Vorboten des Frühlings. Das Sternbild Jungfrau und der Bärenhüter, auch Bootes genannt, mit dem hellen roten Riesenstern Arkturus.
Hoch im Nordosten finden wir schliesslich eine der bekanntesten Sternenformationen der nördlichen Hemisphäre: Den Großen Wagen. Diese Struktur, die in Nordamerika auch „The big dipper“ (deutsch: „Der große Löffel“) genannt wird, ist Teil des ausgedehnten Sternbilds Großer Bär.

Eine aktuelle Sternkarte für den Beobachtungsstandort Berg am Starnberger See können Sie online auf unserer Homepage hier abrufen.

Deep Sky Himmelsobjekte

Anbei eine Auswahl von Himmelsobjekten, die im aktuellen Monat mit Teleskopen beobachtet werden können:

  • M1: Planetarischer Nebel im Sternbild Stier, Ergebnis einer Supernova aus dem Jahr 1054, Entfernung: 6300 Lichtjahre
  • h+Chi Persei: Doppelsternhaufen im Sternbild Perseus, Entfernung: 7300 Lichtjahre
  • M36/M37/M38: Offene Sternhaufen im Sternbild Fuhrmann, Entfernung ca. 4000 Lichtjahre
  • Eskimonebel NGC2392: Planetarischer Nebel im Sternbild Zwillinge, Entfernung: 2500 Lichtjahre
  • Riegel: Mehrfachsternsystem im Sternbild Orion, Entfernung: 900 Lichtjahre
  • M42: Orionnebel, Entfernung: 1300 Lichtjahre
  • M41: Offener Sternhaufen im Sternbild Großer Hund, Entfernung: 2300 Lichtjahre
  • M44: Praesepe (Krippe), Offener Sternhaufen im Sternbild Krebs, Entfernung: 577 Lichtjahre
  • M67: Offener Sternhaufen im Sternbild Krebs, Entfernung: 3000 Lichtjahre
  • M65/M66: Galaxien im Sternbild Löwe, Entfernung: 35 Mio. Lichtjahre
  • Mizar/Alkor: Doppelstern im Sternbild Großer Bär, Entfernung: 80 Lichtjahre
  • M81: Spiralgalaxie im Sternbild Großer Bär, Entfernung: 12 Mio. Lichtjahre
  • M82: Spiralgalaxie im Sternbild Großer Bär, Entfernung: 14 Mio. Lichtjahre

Anmerkungen

Alle Zeiten sind in Winterzeit (MEZ) angegeben und beziehen sich auf den Beobachtungsstandort Berg am Starnberger See. Auf eine Beschreibung der Planeten Uranus und Neptun wurde verzichtet, da diese nicht mit bloßem Auge zu beobachten sind.

Mond

Anfang des Monats dominiert der zunehmende Mond den Abendhimmel. Am 7. Februar ist schließlich Vollmond. Bereits drei Tage später sind die frühen Abendstunden wieder mondfrei und können bis Monatsende für ausgiebige Sternbeobachtungen genutzt werden. Zum zweiten Neumond des Jahres kommt es am 21. Februar.

Planeten

Merkur kann Ende des Monats kurz nach Sonnenuntergang am Westhorizont beobachtet werden. Venus leuchtet auch in diesem Monat als heller Abendstern. Ende des Monats geht der Planet erst nach 22 Uhr im Westen unter. Mars dominiert immer mehr den Abendhimmel. Ende des Monats geht der Planet bereits kurz nach 18 Uhr am Osthorizont auf. Der Gasriese Jupiter zeigt sich nur noch in den Abendstunden am Himmel. Saturn ist weiterhin der Planet der zweiten Nachthälfte.

Sterne

Im Norden fallen zunächst die markanten Sternbilder Kassiopeia und der Große Bär (bzw. Große Wagen) auf. Zu dieser Jahreszeit befinden sich beide Sternbilder in der ersten Nachthälfte auf fast gleicher Höhe über dem Horizont. In ihrer Mitte ist der Polarstern zu finden.
Im Westen verabschiedet sich Andromeda mit der imposanten Andromedagalaxie von der Bühne der Nacht. In den nächsten Monaten wird das Sternbild nur noch am Taghimmel erscheinen und für uns nicht mehr zu beobachten sein. Lässt man seinen Blick vom "Himmels-W" Kassiopeia westwärts zum Sternbild Perseus wandern, fällt auf halben Weg ein nebliger Fleck auf. Dies sind die mit bloßem Auge erkennbaren Doppelsternhaufen h und Chi Persei, die sich in einer Entfernung von über 7000 Lichtjahren befinden. Weiter südlich stößt man auf den Stier. Im Zentrum dieses Sternbilds befinden sich die Hyaden, ein V-förmiger Sternhaufen, der bereits ohne optische Hilfsmittel am Himmel sichtbar ist.
Der Südhimmel wird jedoch von zwei anderen Sternbildern beherrscht: Dem antiken Jäger Orion und dem Großen Hund. Unterhalb der charakteristischen Kette von drei hellen Sternen, den sogenannten Gürtelsternen des Orion, kann man schon mit bloßem Auge den Orionnebel erkennen. Diese rund 1300 Lichtjahre entfernte interstellare Gas- und Staubwolke ist eine Geburtsstätte von zahlreichen Sternen. Tiefer am Horizont strahlt der hellste Stern des Winterhimmels, die nur 240 Millionen Jahre alte Sonne Sirius im Großen Hund.
Hoch im Osten ist in dunklen Nächten das eher unscheinbare Sternbild Krebs auszumachen. Mit einem Fernglas kann man in dessen Mitte einen prächtigen Sternhaufen mit dem Namen Praesepe (lat. für Krippe) finden. Tiefer am östlichen Horizont beginnt der Löwe seinen langen Marsch über den Nachthimmel. Sein hellster Stern, der über 70 Lichtjahre entfernte Regulus, befindet sich bei den Vorderpfoten des Raubtiers.
Blickt man in den Wintermonaten genau Richtung Zenith, fällt auf, dass alle hellen Sterne des Abendhimmels eine geschlossene Struktur bilden: das sogenannte Wintersechseck. Diese Konstellation ist aus folgenden Sternen aufgebaut: Rigel im Orion, Sirius im Großen Hund, Prokyon im Kleinen Hund, Kastor und Pollux in den Zwillingen, Kapella im Fuhrmann und Aldebaran im Stier. In der Mitte des Sechsecks ist der rote Riesenstern Beteigeuze eingebettet.

Eine aktuelle Sternkarte für den Beobachtungsstandort Berg am Starnberger See können Sie online auf unserer Homepage hier abrufen.

Deep Sky Himmelsobjekte

Anbei eine Auswahl von Himmelsobjekten, die im aktuellen Monat mit Teleskopen beobachtet werden können:

  • M31: Andromedagalaxie, Entfernung: 2.5 Millionen Lichtjahre
  • M1: Planetarischer Nebel im Sternbild Stier, Ergebnis einer Supernova aus dem Jahr 1054, Entfernung: 6300 Lichtjahre
  • h+Chi Persei: Doppelsternhaufen im Sternbild Perseus, Entfernung: 7300 Lichtjahre
  • M36/M37/M38: Offene Sternhaufen im Sternbild Fuhrmann, Entfernung ca. 4000 Lichtjahre
  • Eskimonebel NGC2392: Planetarischer Nebel im Sternbild Zwillinge, Entfernung: 2500 Lichtjahre
  • M42: Orionnebel, Entfernung: 1300 Lichtjahre
  • M41: Offener Sternhaufen im Sternbild Großer Hund, Entfernung: 2300 Lichtjahre
  • M46: Offener Sternhaufen mit planetarischem Nebel, Entfernung: 5500 Lichtjahre
  • M44: Praesepe (Krippe), Offener Sternhaufen im Sternbild Krebs, Entfernung: 577 Lichtjahre
  • M65/M66: Galaxien im Sternbild Löwe, Entfernung: 35 Mio. Lichtjahre
  • M81: Spiralgalaxie im Sternbild Großer Bär, Entfernung: 12 Mio. Lichtjahre
  • M82: Spiralgalaxie im Sternbild Großer Bär, Entfernung: 14 Millionen Lichtjahre

Anmerkungen

Alle Zeiten sind in Winterzeit (MEZ) angegeben und beziehen sich auf den Beobachtungsstandort Berg am Starnberger See. Auf eine Beschreibung der Planeten Uranus und Neptun wurde verzichtet, da diese nicht mit bloßem Auge zu beobachten sind.

Mond

Am Neujahrstag hat der Mond die Phase “Erstes Viertel”. Das bedeutet, wir sehen eine halbbeleuchtete Mondscheibe. Am 9. Januar ist bereits Vollmond. Bis zum 12. des Monats überstrahlt der hell beleuchtete Erdtrabant den gesamten Nachthimmel. In der zweiten Monatshälfte können die frühen Abenstunden für ausgedehnte Deep-Sky-Beobachtungen genutzt werden, da dann der Mond nicht sichtbar ist. Am 23. Januar ist Neumond.

Planeten

Merkur steht derzeit, von unserer Richtung aus gesehen, zu dicht an der Sonne und kann somit nicht mit bloßem Auge gesehen werden. Venus leuchtet in diesem Monat auffällig als Abendstern über dem Westhorizont. Der rote Planet Mars ist kurz vor seiner Oppositionsstellung und geht immer früher am Abend auf. Ende des Monats erscheint die Planetenscheibe bereits vor 21 Uhr am Osthorizont. Der Gasriese Jupiter dominiert weiterhin als heller Lichtpunkt den abendlichen Himmel. Saturn ist der Planet des Morgenhimmels. Nach Mitternacht geht er immer früher im Osten auf und ist bis zum Sonnenaufgang zu beobachten.

Sterne

Beim Blick nach Norden befinden sich östlich bzw. rechts vom Polarstern die sieben Sterne des Großen Wagens. Diese Sternkonstellation ist Teil des größeren Sternbilds Großer Bär und wird in den nächsten Monaten immer höher am Abendhimmel zu finden sein. Im Westen steht das ausgedehnte "Herbstviereck", das aus den hellsten Sternen der Sternbilder Pegasus und Andromeda aufgebaut ist. Über uns, nahe des Zenit, thronen die Sternbilder Perseus und Fuhrmann sowie das berühmte "Himmels-W" Kassiopeia. Hoch im Süden zeigt sich der Stier mit seinem rötlichem Auge, dem Sternriesen Aldebaran. Etwas westlicher davon befindet sich das markante Siebengestirn der Plejaden.
Unterhalb des Stiers prangt das beeindruckendste Sternbild der Wintermonate: Orion, der Jäger der Antike. Der zentrale Teil, drei nebeneinander liegende helle Sterne, symbolisieren den Gürtel des Helden. Links oberhalb der Gürtelsterne wird die rechte Schulter durch den roten Riesenstern Beteigeuze dargestellt. Schräg gegenüber befindet sich der linke Fuß des Jägers, der bläulich-weiße Stern Rigel. Der hellste Stern des Nachthimmels ist jedoch die rund 9 Lichtjahre entfernte Sonne Sirius im Sternbild Großer Hund, das unterhalb des Orion zu finden ist. Über dem östlichen Horizont zeigen sich in den Januarabenden schon zwei weitere Sternbilder der Tierkreises: Der Krebs und die Zwillinge mit den Sternen Kastor und Pollux.

Eine aktuelle Sternkarte für den Beobachtungsstandort Berg am Starnberger See können Sie online auf unserer Homepage hier abrufen.

Deep Sky Himmelsobjekte

Anbei eine Auswahl von Himmelsobjekten, die im aktuellen Monat mit Teleskopen beobachtet werden können:

  • M31: Andromedagalaxie, Entfernung: 2.5 Millionen Lichtjahre
  • M1: Planetarischer Nebel im Sternbild Stier, Ergebnis einer Supernova aus dem Jahr 1054, Entfernung: 6300 Lichtjahre
  • h+Chi Persei: Doppelsternhaufen im Sternbild Perseus, Entfernung: 7300 Lichtjahre
  • M36/M37/M38: Offene Sternhaufen im Sternbild Fuhrmann, Entfernung ca. 4000 Lichtjahre
  • M42: Orionnebel, Entfernung: 1300 Lichtjahre
  • Eskimonebel NGC2392: Planetarischer Nebel im Sternbild Zwillinge, Entfernung: 5000 Lichtjahre
  • Bodes Galaxie M81: Spiralgalaxie im Sternbild Großer Bär, Entfernung: 12 Millionen Lichtjahre
  • M82: Spiralgalaxie im Sternbild Großer Bär, Entfernung: 14 Millionen Lichtjahre

Anmerkungen

Alle Zeiten wurden in Winterzeit (MEZ) angegeben und beziehen sich auf den Beobachtungsstandort Berg am Starnberger See. Auf eine Beschreibung der Planeten Uranus und Neptun wurde verzichtet, da diese nicht mit bloßem Auge zu beobachten sind.

 

 

Mond

Am 27. des Vormonats, dem ersten Advent, war Neumond. Bereits am 2. Dezember hat der Erdtrabant das erste Viertel erreicht und dominiert immer mehr den Abendhimmel. Am 10. Dezember ist Vollmond und der Himmelskörper ist die gesamte Nacht am Himmel zu sehen. An diesem Tag kommt es auch zu einer totalen Mondfinsternis. Die Totalität ist jedoch in unseren Breiten nicht zu beobachten. Da sich der Trabant zu diesem Zeitpunkt noch unterhalb des Osthorizonts befindet. Erst in der zweiten Monatshälfte sind die Abende praktisch mondfrei und bieten uns einen ungetrübten Blick in den Sternenhimmel. Am Weihnachtsabend, dem 24. Dezember,  ist der letzte Neumond des Jahres.

Sterne

Am östlichen Horizont zeigen sich bereits einige typische Wintersternbilder: Der Stier mit dem rötlichen Stern Aldebaran und dem auffälligen Siebengestirn (Plejaden), der Fuhrmann mit der hellen Sonne Kapella und das Sternbild Orion mit den charakteristischen drei Gürtelsternen. Am späteren Abend zeigen sich auch noch die Zwillinge mit den markanten Sternen Kastor und Pollux.

Blickt man nach oben in Richtung Zenit, fallen zwei Sternbilder besonders auf:
Das auffällige "Himmels-W" Kassiopeia und Perseus, der die Form einer Astgabel hat.

Hoch im Südwesten findet man das ausgedehnte Sternbild Pegasus und Andromeda. In dunklen Nächten ohne Mondschein kann man in diesem Himmelsareal auch einen schwachen nebligen Fleck erkennen. Dies ist unsere Nachbargalaxie, die über 2 Millionen Lichtjahre entfernte Andromedagalaxie!

Im Westen verabschieden sich jetzt die Vertreter des Sommerhimmels. Nur noch in den ersten Abendstunden kann man die hellen Sterne des Sommerdreiecks sehen: Wega in der Leier, Deneb im Schwan und Atair im Adler.

Eine aktuelle Sternkarte für den Beobachtungsstandort Berg am Starnberger See können Sie online auf unserer Homepage hier abrufen.

Planeten

Merkur zeigt sich ab Mitte des Monats kurz vor Sonnenaufgang tief über dem südöstlichen Horizont. Venus tritt nach Sonnenuntergang im Südwesten als Abendstern in Erscheinung. Der rote Planet Mars ist im Dezember bereits vor Mitternacht am Osthorizont zu finden. Der Gasriese Jupiter ist derzeit der dominierende Himmelskörper des winterlichen Abendhimmels. Saturn hat seine Aufgänge in der zweiten Nachthälfte. Vor Sonnenaufgang kann er am östlichen Himmel beobachtet werden.

Deep Sky Himmelsobjekte

Anbei eine Auswahl von Himmelsobjekten, die im aktuellen Monat mit Teleskopen beobachtet werden können:

  • Albireo: Doppelstern im Sternbild Schwan, auffälliger Farbkontrast, Entfernung: 390 Lichtjahre
  • M27: Hantelnebel, Planetarischer Nebel im Sternbild Fuchs, Entfernung: 1.200 Lichtjahre
  • M57: Ringnebel, Planetarischer Nebel im Sternbild Leier, Entfernung: 2.300 Lichtjahre
  • M39: Offener Sternhaufen im Sternbild Schwan, Entfernung: 900 Lichtjahre
  • M15: Kugelsternhaufen im Sternbild Pegasus, Entfernung: 30.000 Lichtjahre
  • M31: Andromedagalaxie, Spiralgalaxie im Sternbild Andromeda, Entfernung: 2,5 Mio. Lichtjahre
  • Gamma Andromedae (Alamak): Doppelstern im Sternbild Andromeda, schöner Farbkontrast, Entfernung: 400 Lichtjahre
  • M33: Spiralgalaxie im Sternbild Dreieck, Entfernung: 3 Mio. Lichtjahre
  • M45: Plejaden, Offener Sternhaufen im Sternbild Stier, Entfernung: 440 Lichtjahre
  • h+Chi Persei: Doppelsternhaufen im Sternbild Perseus, Entfernung: 7300 Lichtjahre
  • NGC457: Eulenhaufen, Offener Sternhaufen im Sternbild Kassiopeia, Entfernung: 9.000 Lichtjahre
  • M38, M36, M37: Offene Sternhaufen im Sternbild Fuhrmann, Entfernung ca. 4000 Lichtjahre
  • M42: Orionnebel, Entfernung: 1300 Lichtjahre
  • NGC7009: Planetarischer Nebel im Sternbild Wassermann, Entfernung: 2.400 Lichtjahre
  • M1: Krebsnebel, Supernovaüberrest, Entfernung: 6.000 Lichtjahre
  • M81: Spiralgalaxie im Sternbild Großer Bär, Entfernung: 12 Mio. Lichtjahre
  • M82: Spiralgalaxie im Sternbild Großer Bär, Entfernung: 14 Mio. Lichtjahre

Anmerkungen

Alle Zeiten sind in Winterzeit (MEZ) angegeben und beziehen sich auf den Beobachtungsstandort Berg am Starnberger See. Auf eine Beschreibung der Planeten Uranus und Neptun wurde verzichtet, da diese nicht mit bloßem Auge zu beobachten sind.