Monatlicher Nachthimmel

Der Sternenhimmel im Januar 2014

Sterne

Beim Blick nach Norden befinden sich östlich bzw. rechts vom Polarstern die sieben Sterne des Großen Wagens. Diese Sternkonstellation ist Teil des größeren Sternbilds Großer Bär und wird in den nächsten Monaten immer höher am Abendhimmel zu finden sein.

Im Westen steht das ausgedehnte Herbstviereck, das aus den hellsten Sternen der Sternbilder Pegasus und Andromeda aufgebaut ist.

Über uns, nahe des Zenit, thronen die Sternbilder Perseus und Fuhrmann sowie das berühmte “Himmels-W” Kassiopeia.

Hoch im Süden zeigt sich der Stier mit seinem rötlichem Auge, dem Sternriesen Aldebaran. Etwas westlicher davon befindet sich das markante Siebengestirn der Plejaden. Unterhalb des Stiers prangt das beeindruckendste Sternbild der Wintermonate: Orion, der Jäger der Antike. Der zentrale Teil, drei nebeneinander liegende helle Sterne, symbolisieren den Gürtel des Helden. Links oberhalb der Gürtelsterne wird die rechte Schulter durch den roten Riesenstern Beteigeuze dargestellt. Schräg gegenüber befindet sich der linke Fuß des Jägers, der bläulich-weiße Stern Rigel. Der hellste Stern des Nachthimmels ist jedoch die rund 9 Lichtjahre entfernte Sonne Sirius im Sternbild Großer Hund, das unterhalb des Orion zu finden ist.

Über dem östlichen Horizont zeigen sich in den Januarabenden schon zwei weitere Sternbilder der Tierkreises: Der Krebs und die Zwillinge mit den Sternen Kastor und Pollux.

Deep Sky Himmelsobjekte

Anbei eine Auswahl von Himmelsobjekten, die im aktuellen Monat mit Teleskopen beobachtet werden können:

  • M31: Andromedagalaxie, Entfernung: 2.5 Millionen Lichtjahre

  • M1: Planetarischer Nebel im Sternbild Stier, Ergebnis einer Supernova aus dem Jahr 1054, Entfernung: 6300 Lichtjahre

  • h+Chi Persei: Doppelsternhaufen im Sternbild Perseus, Entfernung: 7300 Lichtjahre

  • M36/M37/M38: Offene Sternhaufen im Sternbild Fuhrmann, Entfernung ca. 4000 Lichtjahre

  • M42: Orionnebel, Entfernung: 1300 Lichtjahre Eskimonebel

  • NGC2392: Eskimonebel, planetarischer Nebel im Sternbild Zwillinge, Entfernung: 5000 Lichtjahre

  • M81: Bodes Galaxie, Spiralgalaxie im Sternbild Großer Bär, Entfernung: 12 Mio. Lichtjahre

  • M82: Spiralgalaxie im Sternbild Großer Bär, Entfernung: 14 Mio. Lichtjahre

     

    Planeten

    Der Planet Merkur versteckt sich zu Monatsbeginn weiterhin in der Dämmerung wandert aber zum Abendhimmel. Erst ab etwa 22. Januar ist er am im WSW-Horizont etwa eine dreiviertel Stunde nach Sonnenuntergang mit einem Fernglas auszumachen. Seine größte östliche Elongation (=größter Winkelabstand zur Sonne) erreicht er dann zum 31.Januar.

    Die Venus  ist am Monatsbeginn weiterhin als Abendstern knapp über dem Südwesthorizont sichtbar, verschwindet dann aber schnell und steht am 11.Januar hinter der Sonne. Aber schon wenige Tage später ist Venus schon wider als Morgenstern kurz vor Sonnenaufgang am Osthimmel zu finden. Bis zum Monatsende erreicht sie wieder eine Helligkeit von -4,5m und ist dann auch schon vor Dämmerungsbeginn am östlichen Morgenhimmel zu finden.

    Mars ist am Monatsanfang ab ca. 0:30 Uhr am Osthorizont im Sternbild Jungfrau zu sehen. Sein Aufgang verschiebt sich bis Monatsende auf etwa 23:30 Uhr.

    Der Riesenplanet Jupiter ist weiterhin der Planet der ganzen Nacht. Er steht im Sternbild Zwillinge und geht im Osten schon in der Abenddämmerung auf. Mit einer Helligkeit von -2,7m ist er nach Sonne Mond und Venus das vierthellste Gestirn am Himmel.

    Der Ringplanet Saturn ist im Januar sichtbar.
    Etwa um 4:00 Uhr geht er am Monatsanfang im Osten mit dem Sternbild Waage auf - sein Aufgang verfrüht sich dann bis zum Monatsende bis auf kurz vor halb drei Uhr morgends.

     

    Anmerkungen

    Alle Zeiten sind in Winterzeit (MEZ) angegeben und beziehen sich auf den Beobachtungsstandort Berg am Starnberger See. Auf eine Beschreibung der Planeten Uranus und Neptun wurde verzichtet, da diese nicht mit bloßem Auge zu beobachten sind.

Der Sternenhimmel im Dezember 2013

Sterne

Am östlichen Horizont zeigen sich bereits einige typische Wintersternbilder: Der Stier mit dem rötlichen Stern Aldebaran und dem auffälligen Siebengestirn (Plejaden), der Fuhrmann mit der hellen Sonne Kapella und das Sternbild Orion mit den charakteristischen drei Gürtelsternen. Am späteren Abend zeigen sich auch noch die Zwillinge mit den markanten Sternen Kastor und Pollux.

Blickt man nach oben in Richtung Zenit, fallen zwei Sternbilder besonders auf: Das leicht zu findende “Himmels-W” Kassiopeia und Perseus, der die Form einer Astgabel hat.

Hoch im Südwesten findet man das ausgedehnte Sternbild Pegasus und Andromeda. In dunklen Nächten ohne Mondschein kann man in diesem Himmelsareal auch einen schwachen nebligen Fleck erkennen. Dies ist unsere Nachbargalaxie, die über 2 Millionen Lichtjahre entfernte Andromedagalaxie!

Im Westen verabschieden sich jetzt die Vertreter des Sommerhimmels. Nur noch in den ersten Abendstunden kann man die hellen Sterne des Sommerdreiecks sehen: Wega in der Leier, Deneb im Schwan und Atair im Adler.

Eine aktuelle Sternkarte für den Beobachtungsstandort Berg am Starnberger See können Sie online auf unserer Homepage abrufen.

Deep Sky Himmelsobjekte

Anbei eine Auswahl von Himmelsobjekten, die im aktuellen Monat mit Teleskopen beobachtet werden können:

  • Albireo: Doppelstern im Sternbild Schwan, auffälliger Farbkontrast, Entfernung: 390 Lichtjahre

  • M27: Hantelnebel, Planetarischer Nebel im Sternbild Fuchs, Entfernung: 1.200 Lichtjahre

  • M57: Ringnebel, Planetarischer Nebel im Sternbild Leier, Entfernung: 2.300 Lichtjahre

  • M39: Offener Sternhaufen im Sternbild Schwan, Entfernung: 900 Lichtjahre

  • M15: Kugelsternhaufen im Sternbild Pegasus, Entfernung: 30.000 Lichtjahre

  • M31: Andromedagalaxie, Spiralgalaxie im Sternbild Andromeda, Entfernung: 2,5 Mio. Lichtjahre

  • Gamma Andromedae (Alamak): Doppelstern im Sternbild Andromeda, schöner Farbkontrast, Entfernung: 400 Lichtjahre

  • M33: Spiralgalaxie im Sternbild Dreieck, Entfernung: 3 Mio. Lichtjahre

  • M45: Plejaden, Offener Sternhaufen im Sternbild Stier, Entfernung: 440 Lichtjahre

  • h+Chi Persei: Doppelsternhaufen im Sternbild Perseus, Entfernung: 7300 Lichtjahre

  • NGC457: Eulenhaufen, Offener Sternhaufen im Sternbild Kassiopeia, Entfernung: 9.000 Lichtjahre

  • M38, M36, M37: Offene Sternhaufen im Sternbild Fuhrmann, Entfernung ca. 4000 Lichtjahre

  • M42: Orionnebel, Entfernung: 1300 Lichtjahre

  • NGC7009: Planetarischer Nebel im Sternbild Wassermann, Entfernung: 2.400 Lichtjahre

  • M1: Krebsnebel, Supernovaüberrest, Entfernung: 6.000 Lichtjahre

  • M81: Spiralgalaxie im Sternbild Großer Bär, Entfernung: 12 Mio. Lichtjahre

  • M82: Spiralgalaxie im Sternbild Großer Bär, Entfernung: 14 Mio. Lichtjahre

Planeten

Der Planet Merkur versteckt sich zu Monatsbeginn in der Dämmerung am Morgenhimmel. Er wandert immer weiter Richtung Sonne die er am 29. 12. erreicht - er ist also mit blosem Auge den ganzen Dezember nicht zu sehen.

Die Venus  ist weiterhin als Abendstern knapp über dem Südwesthorizont sichtbar. Ihre Untergangszeit verändert sich von etwa 19:05 Uhr am Monatsanfang auf kurz vor 18:00 Uhr am Monatsende. Mit einer Helligkeit von bis zu -4,9m am Monatsanfang und -4,4m am Monatsende ist sie nach Sonne und Mond das hellste Objekt am Himmel, verschwindet aber sehr früh unter dem Horizont.

Mars ist am Monatsanfang ab ca. 1:10 Uhr am Osthorizont im Sternbild Jungfrau zu sehen. Er bewegt sich im Laufe des Monats langsam Richtung Osten während sich sein Aufgang auf etwa 0:30 Uhr verschiebt.

Der Riesenplanet Jupiter ist der Planet der ganzen Nacht. Er steht im Sternbild Zwillinge und bewegt sich derzeit Rückläufig, also entgegen der allgemeinen Bewegung der Planeten am Himmel, Richtung Westen. Das liegt daran, dass die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne momentan den Jupiter, dessen Bahn ausserhalb der Erdbahn liegt, überholt. Deshalb scheint er sich gegenüber dem Sternenhimmel in die "falsche" Richtung zu bewegen.
Sein Aufgang (Monatsanfang kurz nach 19:00 Uhr) verfrüht sich bis Monatsende auf ca. 16:45 Uhr. Mit einer Helligkeit von etwa -2,7m bleibt er neben dem Mond das dominierende Gestirn am Nachthimmel.
Bei diesen guten Bedingungen läßt sich schon mit einem kleinen Teleskop oder auch einem Feldstecher der Tanz seiner 4 größten Monde (Galileische Monde: Io, Europa, Ganymed und Kallisto, entdeckt 1610 von Galileo Galilei) um den Planeten beobachten, die oft wie an einer Schnur aufgereihte Perlen um den Planeten erscheinen und schon innerhalb von Stunden deutlich ihre Positionen wechseln.

Auch der Ringplanet Saturn, ist im Dezember am Morgenhimmel sichtbar.
Etwa um 5:00 Uhr geht er am Monatsanfang im Osten auf - sein Aufgang verfrüht sich dann bis zum Monatsende auf etwa 4:00 Uhr.

 

Anmerkungen

Alle Zeiten sind in Winterzeit (MEZ) angegeben und beziehen sich auf den Beobachtungsstandort Berg am Starnberger See. Auf eine Beschreibung der Planeten Uranus und Neptun wurde verzichtet, da diese nicht mit bloßem Auge zu beobachten sind.

Der Sternenhimmel im November 2013

Sterne

Der Grosse Wagen hat in dieser Jahreszeit die tiefste Position über dem Nordhorizont. Darüber steht der Polarstern im Kleinen Wagen. Blickt man noch weiter Richtung Zenit, ist das auffällige “Himmels-W” Kassiopeia zu erkennen. In seiner aktuellen Ausrichtung erscheint das Sternbild jedoch als Buchstabe “M”.

In den frühen Abendstunden kann man noch die hellen Sterne des Sommerdreiecks finden: Wega in der Leier, Deneb im Schwan und Atair im Adler.

Direkt über uns hat das Herbstviereck die zentrale Position des Nachthimmels eingenommen. Es besteht aus den markantesten Sternen des Sternbilds Pegasus.

Im Süden bemerkt man knapp über dem Horizont einen helleren Stern. Es handelt sich hier um die ferne Sonne Formalhaut im Sternbild Südlicher Fisch. Da dieser Stern in unseren Breiten nur Ende des Jahres zu finden ist, wird er auch Herbststern genannt.

Blickt man zum östlichen Himmel, kann man links (nördlich) vom Herbstviereck das Sternbild Andromeda erkennen. Direkt daneben und unterhalb von Kassiopeia befindet sich Perseus, der die Form einer Astgabel hat. Etwas tiefer über dem Horizont zeigen sich schon zwei typische Vertreter der Wintersternbilder: Fuhrmann mit dem hellen Stern Kapella und der Stier mit seinem “blutigem Auge”, dem roten Riesen Aldebaran.

Deep Sky Himmelsobjekte

Anbei eine Auswahl von Himmelsobjekten, die im aktuellen Monat mit Teleskopen beobachtet werden können:

  • Albireo: Doppelstern im Sternbild Schwan, auffälliger Farbkontrast, Entfernung: 390 Lichtjahre

  • M27: Hantelnebel, Planetarischer Nebel im Sternbild Fuchs, Entfernung: 1.200 Lichtjahre

  • M57: Ringnebel, Planetarischer Nebel im Sternbild Leier, Entfernung: 2.300 Lichtjahre

  • M39: Offener Sternhaufen im Sternbild Schwan, Entfernung: 900 Lichtjahre

  • M15: Kugelsternhaufen im Sternbild Pegasus, Entfernung: 30.000 Lichtjahre

  • M31: Andromedagalaxie, Spiralgalaxie im Sternbild Andromeda, Entfernung: 2,5 Mio. Lichtjahre

  • M33: Spiralgalaxie im Sternbild Dreieck, Entfernung: 3 Mio. Lichtjahre

  • M45: Plejaden, Offener Sternhaufen im Sternbild Stier, Entfernung: 440 Lichtjahre

  • h+Chi Persei: Doppelsternhaufen im Sternbild Perseus, Entfernung: 7300 Lichtjahre

  • NGC457: Eulenhaufen, Offener Sternhaufen im Sternbild Kassiopeia, Entfernung: 9.000 Lichtjahre

 

Planeten

Ab etwa 10. November ist der Planet Merkur am Morgenhimmel sichtbar. Um ca. 6:20 Uhr aufgehend befindet er sich nahe dem Stern Spika in der Jungfrau, verschwindet aber sehr schnell in der morgendlichen Dämmerung. Bis zum 18. November verfrüht sich dann sein Aufgang, anschließend verspätet er sich dann wieder und verschwindet wieder in der Morgendämmerung.

Die Venus  ist weiterhin als Abendstern sichtbar. Ihre Untergangszeit verändert sich von etwa 18:54 Uhr am Monatsanfang auf kurz vor 19:05 Uhr am Monatsende. Mit einer Helligkeit von bis zu -4,9m ist sie im November nach Sonne und Mond das hellste Objekt am Himmel und ist deshalb am Westhorizont leicht zu finden.

Mars ist am Monatsanfang erst ab ca. 1:40 Uhr am Osthorizont im Sternbild Löwe zu sehen. Er bewegt sich im Laufe des Monats langsam ins Sternbild Jungfrau während sich sein Aufgang auf etwa 1:15 Uhr verschiebt.

Auch der Ringplanet Saturn, wird im November wieder sichtbar.
Kurz vor Sonnenaufgang kann er in der zweiten Novemberhälfte gesehen werden - sein Aufgang verfrüht sich dann immer mehr.

Der Riesenplanet Jupiter ist der Planet der ganzen Nacht. Sein Aufgang (Monatsanfang kurz nach 21:00 Uhr) verfrüht sich bis Monatsende auf ca. 19:00 Uhr. Mit einer Helligkeit von etwa -2,6m ist er neben dem Mond das dominierende Gestirn am Nachthimmel.

Anmerkungen

Alle Zeiten sind in Winterzeit (MEZ) angegeben und beziehen sich auf den Beobachtungsstandort Berg am Starnberger See. Auf eine Beschreibung der Planeten Uranus und Neptun wurde verzichtet, da diese nicht mit bloßem Auge zu beobachten sind.

Der Sternenhimmel im Oktober 2013

Sterne

Der Große Wagen erreicht in den Oktoberabenden seine tiefste Stellung über dem Nordhorizont. Darüber befindet sich der Polarstern in der Konstellation Kleiner Wagen. Blickt man noch weiter nach oben in Richtung Zenit, sieht man das leicht erkennbare “Himmels-W” des Sternbilds Kassiopeia.

Im Westen dominieren noch immer die Sterne des Sommers. Die hellsten von ihnen sind Teil des Sommerdreiecks: Wega in der Leier, Deneb im Schwan und Atair im Adler.

Am Südhorizont reihen sich bekannte Sternbilder des Tierkreises auf: Steinbock, Wassermann und Fische.

Hoch am östlichen Himmel findet man das ausgedehnte Sternbild des geflügelten Pferdes Pegasus, dessen Körperumrisse auch als das Herbstviereck bezeichnet werden. Direkt daneben, in nördlicher Richtung, zeigt sich das Sternbild Andromeda mit der berühmten Andromeda-Galaxie. Bei ausreichend dunklem Himmel kann man die etwa 2,5 Millionen Lichtjahre entfernte Sterneninsel sogar mit bloßem Auge als schwachen nebligen Fleck erkennen. Etwas tiefer am Osthorizont befinden sich die Sternbilder Perseus, Widder und Fuhrmann mit dem hellen Stern Kapella.

Deep Sky Himmelsobjekte

Anbei eine Auswahl von Himmelsobjekten, die im aktuellen Monat mit Teleskopen beobachtet werden können:

  • M13: Kugelsternhaufen im Sternbild Herkules, Entfernung: 23.000 Lichtjahre

  • M11: Wildentenhaufen, Offener Sternhaufen im Sternbild Schild, Entfernung: 5.600 Lichtjahre

  • M17: Schwanennebel, Galaktischer Nebel im Sternbild Schütze, Entfernung: 4.900 Lichtjahre

  • Albireo: Doppelstern im Sternbild Schwan, auffälliger Farbkontrast, Entfernung: 390 Lichtjahre

  • M39: Offener Sternhaufen im Sternbild Schwan, Entfernung: 900 Lichtjahre

  • M27: Hantelnebel, Planetarischer Nebel im Sternbild Fuchs, Entfernung: 1.200 Lichtjahre

  • M57: Ringnebel, Planetarischer Nebel im Sternbild Leier, Entfernung: 2.300 Lichtjahre

  • M2: Kugelsternhaufen im Sternbild Wassermann, Entfernung: 36.000 Lichtjahre

  • M15: Kugelsternhaufen im Sternbild Pegasus, Entfernung: 30.000 Lichtjahre

  • M31: Andromedagalaxie, Spiralgalaxie im Sternbild Andromeda, Entfernung: 2,5 Mio. Lichtjahre

  • h+Chi Persei: Doppelsternhaufen im Sternbild Perseus, Entfernung: 7300 Lichtjahre

  • NGC457: Eulenhaufen, Offener Sternhaufen im Sternbild Kassiopeia, Entfernung: 9.000 Lichtjahre

Planeten

Im Oktober bleibt der Planet Merkur bei uns unbeobachtbar.

Auch der Ringplanet Saturn, der den ganzen Sommer hindurch der dominierende Planet war, ist im Oktober leider nicht mehr sichtbar.

Die Venus dagegen ist weiterhin als Abendstern sichtbar. Ihre Untergangszeiten verfrühen sich aber von etwa 20:15 Uhr (Sommerzeit) am Monatsanfang auf kurz vor 19:00 Uhr (Winterzeit) am Monatsende. Mit einer Helligkeit von bis zu -4,5m ist sie nach Sonne und Mond das hellste Objekt am Himmel und ist deshalb am Westhorizont leicht zu finden.

Der Riesenplanet Jupiter etwickelt sich langsam zum Planeten der ganzen Nacht. Sein Aufgang (Monatsanfang kurz vor Mitternacht Sommerzeit) verfrüht sich bis Monatsende auf kurz nach 21:00 Uhr (Winterzeit). Mit einer Helligkeit von mehr als -2m ist er neben dem Mond das dominierende Gestirn am Nachthimmel.

Mars ist am Monatsanfang erst ab ca. 3:00 Uhr (Sommerzeit) am Osthorizont zu sehen. Sein Aufgang verfrüht sich auf etwa 1:30 Uhr (Winterzeit) am Monatsende.

Anmerkungen

Alle Zeiten beziehen sich auf den Beobachtungsstandort Berg am Starnberger See.

Beachten sie bitte, dass am Sonntag, 27.10.2013  3:00 Uhr Sommerzeit (MESZ) unsere Uhren wieder um eine Stunde zurück auf 2:00 Uhr Winterzeit (MEZ) gestellt werden. Deshalb wurde bei den Zeitangaben jeweils Sommerzeit bzw. Winterzeit mit angegeben.

Auf eine Beschreibung der Planeten Uranus und Neptun wurde verzichtet, da diese nicht mit bloßem Auge zu beobachten sind.

 

 

Der Sternenhimmel im September 2013

Sterne

Wenn man an einem Spätsommerabend direkt nach oben blickt, fallen drei hellere Sterne auf: Wega im Sternbild Leier, Deneb im Schwan und Atair im Adler. Die Verbindungslinien dieser Sterne bilden das sogenannte Sommerdreieck. Weiter im Westen findet man Herkules, das leicht zu erkennende Sternbild Nördliche Krone und den hellen Stern Arkturus im Sternbild Bootes.

Verfolgt man das neblige Band der Milchstrasse über Schwan und Adler weiter Richtung Südwesten, so stößt man knapp über dem Horizont auf das Sternbild Schütze, das aufgrund seiner Form im Englischen auch "teapot" (Teekessel) genannt wird. In dieser Blickrichtung befindet sich auch das Zentrum der Milchstraße, unserer Heimatgalaxie.

Bereits sehr hoch im Osten stehen die Sternbilder Pegasus und Andromeda. Vier helle Sterne des Pegasus bilden ein Quadrat, das auch Herbstviereck genannt wird. Direkt darunter können auch die Fische, ein eher unscheinbare Sternbild des Tierkreises, gefunden werden.

Blickt man schliesslich in nördliche Richtung auf das Band der Milchstrasse, erkennt man zunächst das auffällige "Himmels-W", das Sternbild Kassiopeia. Darunter befindet sich Perseus mit den hellen Sternen Mirfak und Algol. Letzterer wird aufgrund seiner schwankenden Helligkeit auch "Teufelsstern" genannt.

Deep Sky Himmelsobjekte

Anbei eine Auswahl von Himmelsobjekten, die im aktuellen Monat mit Teleskopen beobachtet werden können:

  • M13 : Kugelsternhaufen im Sternbild Herkules, Entfernung: 23.000 Lichtjahre
  • M11 : Wildentenhaufen, Offener Sternhaufen im Sternbild Schild, Entfernung: 5.600 Lichtjahre
  • M17 : Schwanennebel, Galaktischer Nebel im Sternbild Schütze, Entfernung: 4.900 Lichtjahre
  • Albireo : Doppelstern im Sternbild Schwan, auffälliger Farbkontrast, Entfernung: 390 Lichtjahre
  • M27 : Hantelnebel, Planetarischer Nebel im Sternbild Fuchs, Entfernung: 1.200 Lichtjahre
  • M57 : Ringnebel, Planetarischer Nebel im Sternbild Leier, Entfernung: 2.300 Lichtjahre
  • M31 : Andromedagalaxie, Spiralgalaxie im Sternbild Andromeda, Entfernung: 2,5 Mio. Lichtjahre
  • M33 : Spiralgalaxie im Sternbild Dreieck, Entfernung: 3 Mio. Lichtjahre
  • h+Chi Persei : Doppelsternhaufen im Sternbild Perseus, Entfernung: 7300 Lichtjahre
  • NGC457 : Eulenhaufen, Offener Sternhaufen im Sternbild Kassiopeia, Entfernung: 9.000 Lichtjahre

Planeten

Der Planet Venus ist im September 2013 Abensstern. Sie steht nahe des westlichen Horizonts und geht aber schon sehr früh (Monatsanfang 21:30 Uhr, Monatsende 20:17 Uhr) unter. Ihr sonst so strahlendes Licht verschwindet immer mehr in der Dämmerung.

Auch der Ringplanet Saturn zeigt sich nur noch noch im Dunst der Dämmerung und ab der Monatsmitte wird es schwierig, ihn überhaupt noch knapp über dem Horizont wahrzunehmen.

Jupiter ist der Planet der zweiten Nachthälfte. Am Monatsanfang geht der größte Planet in unseren Sonnensystem um etwa 1:40 Uhr auf, am Monatsende wird er schon kurz vor Mitternacht am Himmel erscheinen. Wenn er, im Sternbild Zwillinge stehend, etwas an Höhe gewonnen hat, ist er mit einer Helligkeit von über -2 mag neben dem Mond das hellste Objekt am Nachthimmel.

Der Mars wird um etwa 3:00 Uhr sichtbar. Er bewegt sich durch das Sternbild Krebs auf das Sternbild Löwe zu. Jede Nacht kann man beobachten, wie er ein Stückchen weiter auf diesem Weg gekommen ist.

Der Planet Merkur steht zu nahe an der Sonne, er ist im September nicht sichtbar.

Anmerkungen

Alle Zeiten sind in Sommerzeit (MESZ) angegeben und beziehen sich auf den Beobachtungsstandort Berg am Starnberger See. Auf eine Beschreibung der Planeten Uranus und Neptun wurde verzichtet, da diese nicht mit bloßem Auge zu beobachten sind.